Unsere Reise durch Afrika

Nach unserer Reise nach Indien, waren wir das letzte halbe Jahr auf Reisen durch Afrika. Ein Kontinent, der uns durch seinen Facettenreichtum erstaunt und begeistert.

Wir haben erfahren, wie Kinder in Afrika leben und dass sie oft sehr wenig haben. Aber auch mit sehr einfachen Sachen wie einem alten Autoreifen kann man eine Menge Spaß haben. Ein strategisches Spiel lässt sich ebenfalls mit einfachsten Mitteln fertigen. Bei „MIT“ braucht man nur ein selbstgezeichnetes Spielfeld und ein paar beliebige Spielsteine.

einfachemittel

Wir lernen die Berber aus dem Norden kennen, eines der fremdenfreundlichsten Völker der Welt. Sie sind bekannt für ihre traditionelle Musik, ihren Schmuck und die Gesichts-Tätowierungen, aber auch für den Respekt gegenüber der Natur und den Tieren. Diesen drücken sie mit ihren Tätowierungen aus, welche zum großen Teil stilisierte Tiere darstellen. Leider gibt es immer weniger Menschen von diesem Volk.

Auf unserer Reise haben wir auch Flora und Fauna ausgiebig erforscht. So haben wir uns gefragt, ob eine Giraffe in unser Haus passt. Um eine bessere Vorstellung von der Größe zubekommen, haben wir mit Kindern nachgemessen. Sage und schreibe 5 Kinder ist sie hoch! Es wird also knapp mit einer Giraffe im Haus. Vielleicht im Treppenhaus…

florafaunaafrika

Besonders interessant waren der Boabab, ein Affenbrotbaum aus dem man alles Mögliche machen kann und die Protea, eine Blume die sogar einen Brand überleben kann. Die Seychellenpalme wiederum hat die Kinder nicht begeistern können.

Ein Ausflug zum Kenako Festival in Berlin bot eine tolle Möglichkeit außerhalb des Kindergartens Afrika hautnah zu erleben. Als erstes bekamen wir einige Informationen zu Afrika. Hier glänzten die Kinder mit ihrem Wissen. Insbesondere das Thema Apartheid ist bei den Kindern in Erinnerung geblieben – zum Erstaunen der netten Frau am Infostand: „Mensch, nicht mal einige Kinder auf dem Gymnasium wissen wofür Nelson Mandela berühmt war.“ Auch mit schwierigeren Themen kann man junge Kinder begeistern, wenn man sie richtig aufbereitet.

Kenako Festival

Bei einer Führung gab es jede Menge zu entdecken: afrikanischer Schmuck, Kleidung, Dekoration, Musikinstrumente und vieles mehr. Wir wurden überall freundlich begrüßt und die Kinder durften viele Sachen auch ausprobieren.

Zur Stärkung gab es mittags Tomatenreis mit Gemüse und gebackene Bananen mit Bohnen. Auch für unsere Kinder sehr ungewohnt, die öfter ihnen unbekannte Gerichte probieren. Nicht jedem hat es geschmeckt, aber jeder hat wenigstens mal probiert! Vor der Rückfahrt gab es noch eine Kostprobe afrikanischer Live Musik. Akustische Klänge von der Zither und Gesang.

afrika-tag

Den Abschluss unserer Reise bildete der Afrika Tag. Vielfältige Angebote von Trommeln, über afrikanische Geschichten, bis hin zum Weben. Da die Kinder von den Gesichts-Tätowierungen der Berber so fasziniert waren, hatten sie an diesem Tag die Möglichkeit, selbst eine solche „Tätowierung“ zu bekommen.

Das Essen haben die Kinder an diesem Tag selbst zubereitet: Mpoto-mpoto stand auf dem Speiseplan. Ein afrikanisches One-pot Gericht mit der Yamswurzel, welches wir über dem Lagerfeuer gekocht haben. Sehr lecker, da waren sich alle einig!

mpoto-mpoto
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